Krankensalbung

Wenn einer krank ist, spürt er mehr als sonst, wie sehr er auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Mehr als medizinische Betreuung braucht er die Erfahrung menschlicher Nähe. In solch menschlicher Nähe ahnt der Kranke etwas von Gottes Liebe, wächst in ihm das Vertrauen, dass Gott ihn hält., gewinnt er neue Kräfte, sein Leben zu bejahen.

 

Vielleicht ist uns die Bezeichnung "Letzte Ölung" noch vertraut, zumal der Priester früher oft im letzten Moment gerufen wurde. Aber sie ist irreführend, denn die Krankensalbung ist ein Sakrament des Lebens und nicht des Todes. Sie kann darum auch mehrfach gespendet werden. Nicht nur in akuter Lebensgefahr, sondern zum Beispiel auch vor einer schweren Operation soll die Krankensalbung die Lebenshoffnung stärken und das Vertrauen zu Gott festigen.

Das Sakrament der Krankensalbung und die Krankenkommunion können Sie auf Wunsch jederzeit empfangen. Die Kommunion wird regelmäßig von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern zu den Kranken nach Hause gebracht. Es ist besonders sinnvoll, wenn Familienangehörige dem Kranken die Kommunion nach der Feier der Heiligen Messe mit nach Hause bringen.