Konzertvorschau 2022

Aufgrund der Coronakrise ist es nicht sicher, ob alle Veranstaltungen stattfinden können.

Wir informieren Sie auch in der Presse darüber.

 

Musicalaufführungen des Kinder- und Jugendchores 2022
"Die Schöpfung" – Ein interreligiöses Musical für 3 stimmigen Chor und Band von Karl-Peter Chilla
 
Samstag, 24. September um 17.00 Uhr Öffentliche Generalprobe in St. Katharina
Sonntag, 25. September um 15.30 Uhr Premiere mit anschl. Cafeteria, St. Katharina

 

Chorraumkonzert 06. November 2022 in St. Katharina Aachen-Forst – November Nights
Am Sonntag, den 06. November findet um 17.00 Uhr in St. Katharina Aachen-Forst ein Konzert unter dem Titel:„November Nights“ statt.

Abendlieder und Besinnliches aus Pop und Soul für Gitarre, Sopran und Orgel/ Klavier laden im Chorraum der Kirche zum Verweilen ein.

Die Ausführenden sind das Duo Way2Radiant (Rafaela Kloubert, Sopran und Alexander Teschner, klassische Gitarre) und Frank Sibum (Orgel und Klavier).

Way2Radiant, das sind der Gitarrist Alexander Teschner und die Sängerin Rafaela Kloubert
Rafaela Kloubert war lange Zeit in Aachen-Brand zu Hause und ist in Aachen durch diverse Auftritte und Engagements bekannt, z.B. das September Special, Bigbandkonzerte etc. Zudem singt sie für die RTL Show „Let’s dance“.

Alexander ist Gitarrist und Gitarrenlehrer aus dem Kölner Raum. Er spielt in diversen Bandprojekten, komponiert eigene Stücke und arbeitet darüber hinaus als Chorleiter und Arrangeur. Im Jahr 2018 gründeten die beiden das Acoustic Duo „Way2Radiant“.

Das Konzert „November Nights“ verbindet traditionelle und moderne Abendlieder mit besinnlichen Stücken aus der Popmusik. Von Cohens Hallelujah bis zu einer eigenen Interpretation von „Der Mond ist aufgegangen“ schafft das Konzert eine besinnliche Atmosphäre.

Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

 

Kirchenchor - Jubiläum am 01. November 2022
Am 01. November 2022 singt der Kirchenchor St. Katharina anlässlich des Jubiläums 140 Jahre Kirchenmusik in St. Katharina im Gottesdienst um 11.30 Uhr folgende Gesänge:

  • "Messe B-Dur" für Chor, Orgel und Streicher von Jacques Lemmens (1823 – 1881)
  • "Magnificat" aus Bolivien für Chor, Orgel und Streicher
  • "Mein Gott, auf den ich hoffe" Kantate für Chor und Instrumente von Johannes Matthias Michel (*1962)

 

Chor- und Orchesterkonzert zum Patrozinium 20. November 2022
Am Sonntag, den 20. November findet in unserer Pfarrkirche St. Katharina um 18.00 Uhr ein Chor- und Orchesterkonzert unter dem Titel:
 
Requiem for the livings von Dan Forrest statt.
 
Ausführende:

Ein Instrumentalensemble
Taborchor St. Katharina

Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Kirchenmusiker Frank Sibum.

Kostenbeitrag: 10 €

In "Pizziocato – Remy Francks Journal schreiben Remy Franck und Guy Engels am 23.10 2019

Remy Franck - Requiem for the Living des auf Chormusik spezialisierten amerikanischen Komponisten Dan Forrest (*1978) ist, genau wie das Requiem von John Rutter – mit dem Forrest so manches gemeinsam hat – von Fauré und Duruflé inspiriert. Mit seiner eingängigen und sich dem Hörer einprägenden Melodik ist es ein Werk, das nicht nur vom Publikum, sondern auch von den Chorsängern dankbar aufgenommen wird.

Die fünf Sätze enthalten eine Reihe von emotional gesteuerten Themen, oft leise und nachdenklich, manchmal auch etwas lebhafter.

Während das Werk kein dramatisches Dies Irae enthält, dreht sich sein zweiter Satz, Vanitas Vanitatum, um die Eitelkeit. Er beginnt und endet mit einer rhythmischen und kämpferischen Melodie, die durch zarte Äußerungen der Trauer unterbrochen werden. Ein einfühlsames Agnus Dei führt zum lichtvollen Sanctus. Im letzten Satz, Lux Aeterna, verzichtet das Tenor-Solo auf den lateinischen Text und benutzt einen englischen: Come unto me all ye who labor and are heavy laden and I will give you rest. (Komm zu mir, alle, die arbeiten und schwer beladen sind, und ich werde dir Ruhe geben).

Forrests Musik mag etwas populistisch klingen und weit entfernt sein vom kompositorischen Anspruch der oben genannten Vorbilder, aber in ihrer gefälligen Art findet sie zweifellos ihr Publikum. Jan Borowski kann Forrests begnadeten Melodienschatz zum Blühen bringen, und sein Ensemble setzt die Musik engagiert um. (Remy Franck)

Guy Engels – 2013 komponierte der Amerikaner Dan Forrest (Jahrgang 1978) sein Requiem for the Living. Es ist eine Gedenkmusik, die sowohl den Toten als auch den Lebenden gewidmet ist. Eine Erinnerung an die Menschen, die uns schon verlassen haben und eine Hommage, an jene, die noch mitten im Leben stehen und mit eben jenem Leben oft zu kämpfen haben.

‘Vanitas vanitatum, omnia vanitas’ –  Vergänglichkeit des Vergänglichen, und alles ist vergänglich, ist eine der zentralen Textstellen dieser Requiem-Vertonung, die sich nicht an die übliche liturgische Struktur hält.

Dan Forrests Musik ist von eindrücklicher Intimität geprägt, die in dieser Aufnahme sehr schön zum Tragen kommt. Die Chorstimmen klingen ungekünstelt, die Musik bleibt immer in einem natürlichen Fluss und fordert stete Aufmerksamkeit (Guy Engels)